Der Ursprung des CrossFit

CrossFit findet auch in Deutschland mehr und mehr Anhänger. Bereits im Namen ist ersichtlich, dass der Ursprung der Sportart im englischsprachigen Bereich zu finden ist, genauer gesagt in dem Vereinigten Staaten von Amerika.

Der Ursprung liegt beim Militär

Die Ausformung erfolgte nach und nach, über mehrere Jahrzehnte hinweg. Die US Army hat sehr hohe Ansprüche an ihre Soldaten, sowohl körperlich als auch mental. Um die Armee für den Kampfeinsatz fit zu machen, wurden die verschiedensten Übungen trainiert, die sowohl Kraft und Ausdauer, wie auch Koordination und Präzision schulen sollten. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Übungen kombiniert, und für die Soldaten zusammengefasst. Dies war die Urform des heutigen CrossFits.

Vom Soldatensport zum Massensport

In den 1990er Jahren entdeckte dann der Leistungsturner Greg Glassman das Potenzial dieser Trainingsform. Sie wurde leicht abgewandelt, um auch den Normalbürgern gerecht werden zu können und gesellschaftstauglich zu werden. Doch es gelang ihm, das CrossFit auch außerhalb des Militärs zu etablieren. Bis zu Beginn des neuen Jahrtausends war CrossFit lediglich in den USA einigermaßen populär. Doch die Bewegung gewann schnell an Zuwachs. Vor allem die Möglichkeit, quasi überall trainieren zu können, faszinierte die Amerikaner. Zum Wettkampfsport wurde CrossFit allerdings erst im Jahr 2007. Die Idee, die Athleten unter Zeitdruck zu setzen, steigerte sowohl deren Motivation, wie auch die Popularität des Trendsports. Ab 2009 schwappte die Bewegung nach Europa, und immer mehr CrossFit Vereine öffneten ihre Pforten. Die steigende Beliebtheit hält bis heute an. Vermutlich liegt die Anziehung am Schnörkellosen und Geradlinigen, was diesen Sport eben so besonders macht.

 

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